Timo Leibig – Lerne zu fürchten (Die Akademie des Todes, Band 3)


Kurzbeschreibung


Düster. Blutig. Spannend.

Mariella und Dominik verdienen ihr Geld als professionelle Trickbetrüger und Diebe. Der Einbruch in eine Villa am Bodensee scheint Routine zu sein, doch dabei stoßen sie auf einen Geheimgang, der in die Tiefe führt. Qualvolle Schreie dringen empor.
Bevor sie dem Ganzen auf den Grund gehen können, müssen sie fliehen. Doch wer sind ihre Verfolger und was treiben sie im Keller unter dem Keller? Mariella und Nicki stürzen sich in die Recherche, stoßen auf ominöse Seilschaften und alte Vermisstenfälle – und stehen längst selbst im Visier der Täter.

»Die Akademie des Todes« ist ein Gemeinschaftsprojekt von Martin Krist, Emely Dark und Timo Leibig.

In beliebiger Reihenfolge lesbar:
Martin Krist – »Lerne zu leiden«
Emely Dark – »Lerne zu hassen«
Timo Leibig – »Lerne zu fürchten«
Quelle: © Timo Leibig


Meine Meinung


Und schon bin ich beim dritten Band der Akademie des Todes angekommen, ich kann gar nicht glauben, wie schnell das doch ging und ich jetzt erstmal Abschied nehmen muss.
Zuallererst muss ich sagen, dass Martin Krist, Emely Dark und Timo Leibig wirklich perfekt miteinander harmonieren. Alle drei Geschichten unterscheiden sich gänzlich voneinander, abschließend kann ich nicht mal sagen, welche mir am besten davon gefallen hat.
Denn jede für sich, sticht durch ihre Art und Weise hervor.

Doch nun zu “Lerne zu fürchten” .
Ich hab mich riesig gefreut, endlich das smarte Trickbetrüger Pärchen Nicki und Mariella kennenzulernen. Nicki kannte ich ja schon durch die Vorgänger und ich fand es unglaublich interessant, ihn hier von einer gänzlich anderen Seite kennenzulernen. Nicki ist ein echter Charmebolzen, wodurch er mich immer wieder zum schmunzeln gebracht hat. Er kann aber auch ordentlich austeilen und verfügt über außerordentlich gute Instinkte, die er auch mehr als alles andere benötigt.

Auch der Schreibstil von Timo Leibig hat mich sehr gefesselt, weil er sehr einnehmend und bildhaft schreibt. Es ist aber auch nicht mein erstes Buch von diesem Autor, denn auch mit seinen anderen Reihen konnte er mich begeistern.
Der Einstieg gelang mir gleich sehr gut und ich war ungeheuer angetan von der Konstellation Nicki und Mariella.
Zudem man wirklich viel über die beiden erfährt, gerade was die Vergangenheit betrifft.
Man spürt das die beiden eine ungemein tiefe Verbindung miteinander teilen und wie groß die Verbundenheit zwischen ihnen ist, wodurch der emotionale Aspekt sehr gut herauskommt.
Obwohl man von beiden die Perspektiven erfährt, so sticht Nicki noch ein kleines bisschen mehr heraus, was aber nicht negativ zu werten ist.
Aber auch die Nebencharaktere konnten mich begeistern, weil sie wirklich interessant und komplett unterschiedlich in ihrer Art waren. Und dadurch immer wieder für Aufruhr sorgen.

Die Story selbst brauchte etwas, um in Fahrt zu kommen, da der Autor das Setting mit sehr liebevollen Details ausgeschmückt, die das Ganze noch lebendiger werden lassen.
Wodurch man sich noch alles viel besser vorstellen kann.
Die Handlung begann sehr aufregend und amüsant, steigerte sich jedoch mit einem rasanten Tempo zu einem absoluten Grauen.
Unklar ist, wer hier die Fäden zieht, denn das war bis zum Schluss nicht ersichtlich.
Wodurch man einige Überraschungen erlebte.
Man taucht in die tiefsten Abgründe ein und es erwartet einem das nackte Grauen.
Ich bin wahnsinnig erschüttert und sprachlos, wie skrupellos und empathielos Menschen sein können und dies mit Leidenschaft ausüben.
Wow, da ist mir echt die Kinnlade runtergeklappt.
Denn das was sich hier herauskristallisiert, ist nicht nur brisant, sondern birgt auch so viel Schmerz und Wut.
Von der Tragik ganz zu schweigen, die mir immer tiefer in die Glieder kroch.
Über dieses Dahinter hätte ich mir jedoch noch etwas mehr gewünscht.

Nicki und Mariella lassen sich auf Gegner ein, die alles eliminieren, was sich ihnen in den Weg stellt.
Und ich hab so unglaublich mit den beiden mitgefiebert, als gäbe es kein Morgen mehr.
Umso beeindruckter war ich von Nickis Finesse und Einfallsreichtum. Er ist definitiv niemand, den man unterschätzen sollte, was er mehrfach unter Beweis stellt.
Dem Autor gelingen so einige Wendungen, die ich niemals erwartet hätte und mich dementsprechend ziemlich überrascht haben.
Den Leser erwartet hier eine rasante Jagd um Leben und Tod, was sehr nervenaufreibend und actionreich vonstatten geht.
Auch die Menschlichkeit kommt nicht zu kurz, was vor allem bei Nicki und Mariella sehr gut zu spüren ist. Hach, ich mag die beiden einfach unsagbar gern.
Das Ende kam viel zu schnell und trotzdem bin ich enorm begeistert.
Weil der Autor zeigt, dass es nie zu spät zum Handeln ist und es sich immer lohnt.

Alles in allem ein sehr interessanter, nervenaufreibender und actionreicher Band, der sich stetig wandelt und weiterentwickelt und dadurch niemals zum Stillstand kommt.
Unbedingt mehr in dieser Richtung.


Fazit


Mit “Lerne zu fürchten” geht es in die dritte Runde rund um die Akademie des Todes.
Ein verdammt rasanter Trip um das Trickbetrüger Pärchen Nicki und Mariella.
Wow, mir ist mehrfach die Kinnlade runtergeklappt.
Ein perfides Katz- und Mausspiel, bei dem es durch sämtliche Höhen und Tiefen geht und definitiv kein Auge trocken lässt.
Ich bin erschüttert und sprachlos vor so viel Skrupellosigkeit und Perfidität.
Denn hier wird in ein verdammt brisantes Wespennest gestochen.
Unbedingt lesen.


Buchdetails


Quelle: © Timo Leibig

Autor: Timo Leibig
Titel: Lerne zu fürchten
Teil einer Reihe: Die Akademie des Todes – Band 3
Genre: Thriller
Erschienen: 10. April 2021
Verlag: Via Tolino Media, Books on Demand
ISBN: 9783752139693
Seitenanzahl: 260
Preis: Ebook 1,99€ /Exklusiv für Tolino , Taschenbuch 9,99€
Wertung: 4,5/5
Bildquelle/Cover: © Timo Leibig

alle weiteren Infos könnt ihr auf der Website des Autors nachlesen

⇒ Timo Leibig ⇐

⇒ Bei Thalia ⇐


Seriendetails


Die Akademie des Todes

  1. Martin Krist – Lerne zu leiden ⇒Rezension ⇐
  2. Emely Dark – Lerne zu hassen ⇒ Rezension ⇐
  3. Timo Leibig – Lerne zu fürchten

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.