Martin Krist – Lerne zu leiden (Die Akademie des Todes, Band 1)


Kurzbeschreibung


Düster. Blutig. Spannend. Die Akademie des Todes. Jetzt neu. EXKLUSIV FÜR TOLINO.

Nur kurz verliert Isa den kleinen Lukas aus den Augen. Im nächsten Moment ist der Junge tot. Brutal ermordet. Isa kann dem Mörder gerade noch entkommen.
Als Kommissar Sydow hinzugerufen wird, ist die Leiche des Kleinen spurlos verschwunden. Was ist tatsächlich passiert? Und warum werden seine Ermittlungen von höchster Stelle sabotiert?
Sydow stößt auf ein Geflecht aus Lügen und Mord, das ihn schon bald mit seinen eigenen Ängsten konfrontiert …
IN BELIEBIGER REIHENFOLGE LESBAR:
Martin Krist: Lerne zu leiden
Emely Dark: Lerne zu hassen
Timo Leibig: Lerne zu fürchten
Quelle: © Martin Krist


Meine Meinung


Endlich etwas neues von Martin Krist und nicht nur das, hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit zwei weiteren Autoren, was ich unglaublich genial finde.
Bei “Lerne zu leiden” handelt es sich um den ersten Band aus der Reihe ” Die Akademie des Todes” und mein Gott, wie sehr hab ich mich darauf gefreut und musste es deswegen sofort lesen.
Kleiner Tipp am Rande, besorgt euch gleich die anderen beiden Bände, ihr werdet sie direkt danach lesen wollen.

Martin Krist hat mich auch hier wieder mit seinem fesselnden, eindringlichen und bildhaften Schreibstil absolut begeistert.
Ehrlicherweise muss ich zugestehen, dass es wieder viel zu schnell vorbei war, ich konnte das gute Stück nicht mehr zur Seite legen.
Geschildert wird das Ganze aus der Sicht von Isa und Max Sydow, die das Geschehen komplett beherrschen, was mir einfach unglaublich gut gefallen hat.
Dementsprechend erhalten die beiden auch besonders viel Tiefe.
Besonders Isa hat mir unglaublich gut gefallen.
Eine schwierige Jugendliche, die zwar schon Mist gebaut hat, aber längst nicht so ist wie alle glauben.
Eine unglaubliche starke Persönlichkeit, die niemals aufgibt und förmlich über ihre Grenzen hinausgeht. Ihre familiäre Geschichte hat mich enorm mitgenommen. Tatsächlich weil ich beide Seiten sehr gut nachvollziehen konnte. Es ist für niemanden einfach, die Fronten sind verhärtet, was hier sehr gut zum Vorschein kommt.
Max dagegen ist Ermittler und hat auch eine Vergangenheit, die definitiv nicht kalt lässt. Im Laufe des Geschehen erfährt man immer mehr darüber, wodurch die Geschichte noch mehr an Fülle und Intensität gewinnt.
Es brodelt heftig und das an unterschiedlichen Fronten, wodurch die Spannung extrem angeheizt wurde.
Auch die Nebencharaktere konnten mich begeistern. Allesamt sehr interessante, authentische und greifbare Charaktere, die einfach unglaublich mitreißen und in Atem halten.

Die Story selbst hat mich sofort begeistert.
Der kleine quirlige Lukas, der sofort mit seiner kindlichen Neugier und Lebensfreude ansteckt und so viel Emotionalität hervorbringt.
Bis schlussendlich das nackte Grauen hereinbricht.
Nie war ich entsetzter, sprachloser und erschütterter. Etwas in mir kam zum Stillstand, weil ich es nicht begreifen, nicht verstehen konnte.
Aber nicht nur der Mord des kleinen Lukas steht im Fokus, daneben wird noch ein weiterer Fall bearbeitet, der nicht minder interessant ist.

Max und auch Isa wird hier alles abverlangt. Die Schlinge um den Hals wird merklich enger, der Handlungsverlauf immer nervenaufreibender und komplizierter.
Denn es gibt dunkle Geheimnisse. Viele. Zu viele.
Und trotzdem hatte ich keine Ahnung, wo mich das Ganze hinführt.
Die Richtungen ändern sich immer wieder, ebenso die Verdächtigen.
Und die ganze Zeit hat es mich nicht losgelassen.
Vor allem weil man die Verzweiflung, Hilflosigkeit und Angst spürt, die diese Story hervorbringt.
Man hat das Gefühl sich in einem gnadenlosen Rennen um Leben und Tod zu befinden, bei dem man niemals gewinnen kann.
Dabei ist niemals klar, wer eigentlich hinter allem steckt, was es nur umso beklemmender und verstörender macht.
Es werden Ansätze offenbart, die das pure Grauen hervorrufen und gleichzeitig jegliche Hoffnung nehmen.
Ich hab so sehr mit Isa und Max gelitten. Vor allem mit Isa. Nicht nur weil die Gefahren immer mehr zunehmen, sondern weil Isa besonders mit ihrem Hintergrund gefangen nimmt.
Für ein Schmunzeln sorgte, dass ich alte Bekannte wiedergetroffen habe, das war einfach so unglaublich schön.

Fakt ist, ich bin absolut geflasht von diesem ersten Band.
Er ist vielschichtig, brisant und zieht dir praktisch den Boden unter den Füßen weg. Denn was sich hier herauskristallisiert, ist kaum in Worte zu fassen und so verstörend, dass es kaum zu glauben ist.
Wow, ich weiß gerade nicht wohin mit meinem Emotionen.
Was Martin Krist hier produziert hat, ist ganz großes Kino und zeigt wie manipulativ und abgründig diese Welt ist.
Eine Welt, die aufzeigt, dass du quasi keine Chance hast heil aus dieser Sache herauszukommen.
Ich brauch unbedingt den nächsten Band, denn mein Gott, dieses Ende.
Mein Herz rast immernoch wie verrückt und meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe.


Fazit


Mit dem ersten Band aus der Reihe “Die Akademie des Todes” hat Martin Krist einen nervenaufreibenden, brisanten und unglaublich spannenden Thriller zu Papier gebracht, der nicht nur verstörend ist, sondern auch wahnsinnig viele Emotionen hervorbringt.
Dieser Thriller lässt nicht los.
Er schürt Ängste, Verzweiflung und Hilflosigkeit und das im Sekundentakt.
Ich bin komplett begeistert und fasziniert zugleich.
Das war ganz großes Kino ,ich bin unglaublich gespannt, ob die anderen beiden Bände auch so gut sind.
Was enorm schwer wird, da der Autor die Messlatte schon verdammt hoch anlegt.
Unbedingt lesen. Absolute Suchtgefahr.


Buchdetails


Quelle: © Martin Krist

Autor: Martin Krist
Titel: Lerne zu leiden
Teil einer Reihe: Die Akademie des Todes – Band 1
Genre: Thriller
Erschienen: 10. April 2021
Verlag: Via Tolino Media, Books on Demand
ISBN: 9783752139686
Seitenanzahl: 230
Preis: Ebook 1,99€ /Exklusiv für Tolino , Taschenbuch 9,99€
Wertung: 5/5
Bildquelle/Cover: © Martin Krist

alle weiteren Infos könnt ihr auf der Website des Autors nachlesen

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Seriendetails


Die Akademie des Todes

  1. Martin Krist – Lerne zu leiden
  2. Emely Dark – Lerne zu hassen
  3. Timo Leibig – Lerne zu fürchten

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