Olivie Blake – The Atlas Paradox: Schicksal ist eine Entscheidung (Atlas 2)


Kurzbeschreibung


Der internationale Fantasy-Bestseller und TikTok-Erfolg. Dark Academia meets Fantasy.

»The Atlas Paradox« ist die Fortsetzung des Bestsellers »The Atlas Six«, in dem sich sechs talentierte Magier*innen den tödlichen Prüfungen der Alexandrinischen Gesellschaft stellen.

Mehr Geheimnisse. Verrat. Verführung. Herzen werden gebrochen, Allianzen geschmiedet und wieder zerbrochen, und die Alexandrinische Gesellschaft wird als das enthüllt, was sie ist: eine mächtige Organisation, die von einem Mann geführt wird, der unsere Welt revolutionieren möchte. Doch die Gesellschaft verfügt auch über mächtige Feinde, die von sich behaupten, eine bessere Alternative zu sein. Die Magier*innen werden sich für eine der beiden Seiten entscheiden müssen. Und allen ist klar: Von dieser Entscheidung hängt nicht nur ihr eigenes Schicksal ab.

Für Leser*innen von Sarah J. Maas, Leigh Bardugo und V. E. Schwab.
Quelle: © Fischer TOR Verlag


Meine Meinung


Der erste Band der Atlas Reihe von Olivie Blake hat mir richtig gut gefallen, weshalb ich mich auch mega auf den zweiten Band gefreut habe.
Fakt ist aber, jetzt nachdem ich Band 2 gelesen habe, bin ich immer noch nicht wirklich schlauer und weiß eigentlich überhaupt nicht, wo die Reise hingehen soll.

Der Schreibstil ist nach wie vor sehr angenehm zu lesen.
Die Charaktere sind so von Geheimnissen durchzogen, dass ich nie weiß, was ich überhaupt von Ihnen halten soll.
Neben Atlas, mag ich auch Ezra und Libby total gern. Keiner muss sich hier verstecken.
Im zwischenmenschlichen Bereich geht es ordentlich zur Sache.
Es ist mitreißend geschrieben, überhaupt keine Frage. Aber die Spannung geht dabei flöten, weil es teilweise unwichtige Dinge waren, die hier an mir vorbeigezogen sind.
Das Problem dabei auch, es passiert nicht wirklich etwas gravierendes, dass gefühlsmäßig etwas in mir ausgelöst hätte und ich quasi sprachlos in mich zusammengesunken wäre. Aber genau das hätte ich mir mitunter wirklich gewünscht.
Das meine Apathie gelöst und ich wirklich darüber nachdenken hätte können.
Erst gegen Ende der Handlung kommt Spannung auf und wird interessant. Aber das ist in meinen Augen doch etwas wenig.
Zwischen den Zeilen brennt es wirklich. Der Autorin ist die Beklommenheit, die man dabei empfindet, wirklich gut gelungen.

Ich mag das Magiesystem und die Idee dahinter unglaublich gern. Aber neben den zwischenmenschlichen Aspekten kam es in meinen Augen etwas zu kurz.
Dafür sind die Illustrationen im Buch wieder ein wahrer Traum.
Darüber hinaus empfinde ich Atlas immernoch als eine unglaublich faszinierende Persönlichkeit.
Die Macht ist eine seltsame Sache. Man hat Respekt davor. Aber was ist, wenn das, vor dem man so viel Hochachtung hat, nicht das ist, was man erwartet hat?
Werden dann die Karten neu gemischt?

Keine Frage, mich hat dieser Band gut unterhalten. Doch leider war er für mich auch sehr anstrengend. Auch wenn es Verrat und Intrigen gibt, so wurde das Feuer dahinter einfach nicht spürbar.
Leider um einiges schwächer, ich hoffe so sehr, dass der dritte Band wieder mehr zu punkten weiß.


Fazit


Runde zwei für die Atlas Serie von Olivie Blake.
Leider konnte es mich nicht so sehr begeistern, wie erhofft.
Deutlich schwächer als der Vorgänger.
Ich hoffe sehr, dass im dritten Band wieder das Feuer durchbricht, dass hier unterschwellig vorhanden ist.


Buchdetails


Quelle: © FISCHER Tor Verlag

Autor: Olivie Blake
Titel: The Atlas Paradox: Schicksal ist eine Entscheidung
Originaltitel: The Atlas Six / 02
Übersetzer: Heide Franck, Alexandra Jordan
Teil einer Reihe: Atlas Serie – Band 2
Genre: Fantasy
Erschienen: 26. April 2023
Verlag: FISCHER Tor Verlag
ISBN-10 : 359670765X
ISBN-13 : 978-3596707652
Seitenanzahl: 544
Preis: Gebundene Ausgabe 24,00€, Ebook 14,99€, Hörbuch Download 29,95€
Wertung: 3/5
Bildquelle/Cover: © FISCHER Tor Verlag

⇒ Buch beim Verlag ⇐


Seriendetails


Atlas Serie

  1. The Atlas Six: Wissen ist tödlich
  2. The Atlas Paradox: Schicksal ist eine Entscheidung
  3. The Atlas Complex: Macht ist grenzenlos (ET 26.06.2024 )

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