Abigail McDaniels – The Uprising: Der Selbstmordpakt


Kurzbeschreibung


Diesen Sommer wird die Stadt Maple Glen niemals vergessen: Zwölf scheinbar glückliche Teenager begehen alle in derselben Nacht Selbstmord.
Doch der Tod soll nicht ihr Ende sein, sondern erst der Anfang einer allmächtigen Existenz.
Zumindest wurde ihnen das versprochen. Von ihrem Anführer. Doch er selbst bringt sich nicht um.
Um ihr Leben betrogen, vom Hass verzehrt, kehren die Toten zurück. Und sie wollen mehr als nur Rache …

Ein fast vergessener Schmöker aus der Zeit des amerikanischen Horrorbooms.

Mit dem Original-Cover von Richard Newton.

Pulp Legends – »guilty pleasure« für echte Horrorfans.

Exklusive Vorzugsausgaben ohne ISBN im Hardcover!
Mit Leseband, gebunden in der Festa-Lederoptik.
Keine eBooks.
Limitiert auf 999 Exemplare.
Quelle: © Festa Verlag


Meine Meinung


Meine liebste Rubrik aus dem Festa Verlag sind definitiv die Pulp Legends.
Zwar etwas teurer als andere Bücher, aber definitiv jeden Cent wert.
“ The Uprising “ hatte mich schon vom Klappentext her total angesprochen und was soll ich sagen, ich bin absolut geflasht von dieser Umsetzung.

Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und einnehmend, so das ich umgehend in diese düstere und unheilvolle Atmosphäre eingetaucht bin.
Es war wie ein Sog, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte.
Schon die Charaktere sind sehr vielfältig und ausdrucksstark. Dabei erfährt man die unterschiedlichsten Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehens liegt.
Brooke hat mich wohl am meisten begeistert.
Vielleicht weil man ihr so eine imposante und dramatische Rolle niemals zugetraut hätte.
Tracy und Brooke als Schwestern zu erleben, hat mich ebenfalls so unfassbar berührt.
Weil so viel ungesagtes,so viel Zweifel ,Wut und leichte Missgunst darin schwelte, was den tragischen Aspekt nur noch weiter untermauerte.
Hannah hatte für mich eine herausragende Rolle, ich hab so sehr mit ihr gelitten und am eigenen Verstand gezweifelt.
Tess und Lane wirkten dagegen unglaublich erfrischend und lebensbejahend.
Ich mochte ihre Zwanglosigkeit, die leichten und leisen Töne, die so viel versprachen.
Überwältigt bin ich davon, wie lebendig und tiefgründig ich sie alle wahrgenommen habe.

Ohne große Einleitung ging es direkt los und ich war wie im Fieber.
Unheilvoll, beängstigend, verstörend.
So brandete eine Flut an Wissen und Emotionen auf mich ein.
Ich war komplett fasziniert ,aber auch etwas sprachlos, wie leicht sich Jugendliche manipulieren und unterwerfen lassen.
Aber es ist nur der Einstieg und dieser war einfach grandios.
Wenn man den Klappentext liest, denkt man sofort an eine Sekte. Und ja, diesen Anschein verkörpert es wirklich.
Was mich am meisten verwunderte, wie wenig bedrohlich der Anführer auf mich wirkte. Ich hab es belächelt, aber man darf diese Besessenheit nicht unterschätzen.
Denn diese kann zur wahren Gefahr mutieren.

Jugendliche werden in ihren verletzlichsten und schwersten Momenten manipuliert und somit zu leichter Beute gemacht.
Das macht unfassbar wütend und hilflos zugleich.
Aber nicht nur darum geht es hier.
Denn diese anfänglichen Selbstmorde sind sehr offensichtlich.
Viel mehr mochte ich die düstere und grausame Atmosphäre, die so mystisch und dunkel wirkte und wie ein Magnet anzog.
Erst im weiteren Verlauf erfährt man, dass nicht alles ist, wie es zunächst den Anschein hat.
Beliebt heißt nicht gleich glücklich.
Unbeliebt nicht unglücklich.
Viel eher unverstanden und in die Ecke gedrängt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, was im weiteren Verlauf immer offensichtlicher wird.

Die Charaktere machen hier eine enorme Wandlung durch. Sie werden zu eigenständigen Persönlichkeiten und das hat mir wohl mit am meisten gefallen.
Dieses nicht wissen, diese absolut gruseligen Vorgänge wirken so surreal, so beängstigend und bringen enorm viel Biss in die Story.
Es ist zwar sehr vorhersehbar, hat mich aber dennoch unglaublich begeistert.
Da hier auch ernste Themen zur Sprache gebracht werden, die wirklich wichtig sind und erörtert werden müssen.
Ebenso wird deutlich wie schwerwiegend, sich fehlende Kommunikation äußern kann.
Was hier passiert, ist nicht nur der verzweifelte Schrei nach Rache und Gerechtigkeit.
Es geht auch um Selbstfindung, um Loyalität und Freundschaft.
Um Wahnsinn, Besessenheit und vielleicht auch darum, endlich mal etwas zu erleben.
Ich bin absolut begeistert.
Ein Highlight, weil die Umsetzung so herausragend gut gelungen ist. Und das Feeling einfach so phänomenal genial ist.


Fazit


The Uprising hält was es verspricht.
Die idyllische Kleinstadt wacht nach einer Welle von Selbstmorden auf und oh mein Gott, auch wenn es den Sekten Flair intus hat, so bietet diese Story eine breite Fläche an Dramatik, Tragik und ernsten Themen.
Auch für das Herz gibt es einen Platz, was einfach so erfrischend ist.
Herrlich gruselig, beängstigend, verstörend.
Ich bin absolut begeistert, weil es neben Besessenheit und Wahnsinn, auch um Selbstfindung, Loyalität und dem stillen Schrei nach Rache und Gerechtigkeit geht.
Definitiv ein Highlight.


Buchdetails


Quelle: © Festa Verlag

Autor: Abigail McDaniels
Titel: The Uprising: Der Selbstmordpakt
Originaltitel: The Uprising
Übersetzer: Heiner Eden
Teil einer Reihe: Pulp Legends Nr. 13
Genre: Horror, Thriller
Erschienen: 22. Juni 2021
Verlag: Festa Verlag
ISBN: Exklusive Vorzugsausgabe ohne ISBN
Seitenanzahl: 400
Preis: Gebundene Ausgabe 34,99€
Wertung: 5/5
Bildquelle/Cover: © Festa Verlag
Nur im Festa Shop erhältlich
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