Rezension: Jennifer J. Grimm – Zwischen Blut und Schatten

Quelle: amazon

Ein aufregender und spannender Fantasyroman mit kleinen Schwächen.
In meinen Augen gelungen, aber ausbaufähig.

Seitenanzahl: 222
Verlag:  CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (3. März 2014)
ISBN-10: 1495974227
ISBN-13:  978-1495974229

Die Autorin:
Ich schreibe.

Doch
zuerst hab ich wohl erzählt und gelesen. Schließlich bin ich die
Älteste von 3 Töchtern, da muss ja jemand die Erziehungsarbeit in Sachen
Geschichten und Büchern leisten.
Zwischen Vollzeitjob und meiner
Liebe zu fantastischen Geschichten, musste ich mir meine Schreibzeit
hart erkämpfen. Dabei schlafe ich doch sehr gerne, denn im Träumen bin
ich auch ganz gut.
Jetzt bin ich in Mama-Pause und genieße neben der
Zeit mit meinem Baby-Wikinger, die Möglichkeit etwas mehr Raum für meine
Geschichten zu haben.
Dank dem NaNoWriMo 2012 habe ich mein erstes
Romanprojekt beendet. Danke an alle Mitschreiber, vor allem aus der
Schreibwerkstatt, Ihr habt mich sehr motiviert!
Ansonsten
fotografiere ich gerne, gelegentlich stehe ich auch mal vor dem
Blitzdings-Gerät. Ich mag Fremdwörter und vergessene Mythen. Aber
Photoshop nutze ich auch gerne, wie man am Cover zu Zwischen Blut und
Schatten erkennen kann. Ich bin stur, mindestens so sehr wie mein
Sternzeichen Widder.
Besuchen sie die Autorin auf Facebook:  Jennifer J. Grimm
Und auf ihrer Homepage: Jennifer J. Grimm

Klappentext:
Vor einem Jahrtausend ließ Cassandra, die Königin der Unterwelt, jeden
männlichen Vampir töten. Nun erfährt sie, dass eine ihrer Untergebenen
diesen Befehl missachtet und erneut einen männlichen Vampir erschaffen
hat. Ihre Assassine Niamh erhält den Auftrag ihn zu vernichten – doch
als sie Henry begegnet, bringt sie es nicht über sich ihn zu töten.
Zweifel an ihrer Königin steigen auf. Ihr Versagen macht sie zur
Verräterin. Um Cassandras Rache zu überleben, muss sich die
Schattentänzerin mit dem Vampir verbünden, denn ihr bleibt nur eine
Möglichkeit: Die Königin muss sterben. 

Aufbau und Handlung:
Die Geschichte der Schattentänzerin Niamh die sich in den Vampir Henry verliebt, wurde gut rübergebracht. Der Haken: Männliche Vampire darf es nicht geben, so hat Vampirkönigin Cassandra entschieden. Eigentlich sollte Niamh, Henry töten, doch dazu sah sie sich nicht in der Lage, ihre Gefühle kamen ihr einfach dazwischen.
Eine gut ausgearbeitete Story. Cassandra empfinde ich einfach nur als eine Furie. Sie hat etwas von einem Kind, daß unbedingt ihren Willen bekommen muss.
Niamh und Henry mochte ich von der ersten Sekunde an.
Und auch Mathew hatte es mir angetan.
Was mir gut gefallen hat, die Geschichte wurde gut geschrieben, aber nicht zu detailliert. Wäre es mir zu blumig geworden, hätte ich gleich reißaus genommen.
Diesem Buch hätten mehr Seiten gut getan. Für mich hatten die Personen nicht genug Tiefe. Ich hätte gern mehr über jeden einzelnen gewusst. Das empfinde ich so ein bisschen als Schwachstelle.
Das ist der Grund, warum es mich letztendlich nicht 100%ig überzeugen konnte und warum ich mir nicht alles bildlich vorstellen konnte.
Auf jeden Fall ein gelungener Debütroman, der ausbaufähig ist.
Der Schreibstil ist sehr flüssig gehalten, und die Seitenanzahl relativ wenig, wodurch ich ziemlich schnell durch war.
Überwiegend wird aus Niamhs Sicht erzählt. Ich hätte gern mehr aus verschiedenen Perspektiven gelesen. Das hätte das ganze noch interessanter gemacht. Und man hätte alles noch besser nqachvollziehen können.
Spannend und aufregend war es von der ersten bis zur letzten Seiten.
Der Schluss dieses Romans ist sehr vielversprechend.
Ein Fantasy Roman den ich durchaus weiterempfehlen kann.
Das Cover empfinde ich als sehr schön, es macht Lust auf mehr.
Für mich war es etwas, was man gut nebenbei lesen kann. Locker und Leicht.
Für den 2.Teil erhoffe ich mir mehr Seiten , mehr Emotionen und mehr Tiefe.

Meine Meinung:
Ein gelungener Fantasy Roman einer neuen Autorin, der ausbaufähig ist.
Auch wenn es mich nicht 100%ig überzeugen konnte, bin ich gespannt auf Teil 2. Und vor allem auf die Umsetzung.
Für einen Debütroman auf jeden Fall lesenswert.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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