• Erotischer Roman,  Gegenwartsliteratur,  Selfpublisher

    DC Odesza – Sehnsüchtig Verfallen: Kein Liebesroman

    Bisher hab ich um Erotikromane eher einen Bogen gemacht, weil ich Angst hatte das dies tatsächlich überwiegend in purer Erotik münden würde. Aber weil ich die Bücher der Autorin so unfassbar liebe und absolut vergöttere, musste ich mir unbedingt den ersten Band ihrer Sehnsüchtig Reihe schnappen. Und oh mein Gott, ich hab es keine einzige Sekunde bereit , stattdessen war dieser Trip aus zügelloser und intensiver Leidenschaft und einem einzigartigem Humor viel zu schnell vorbei.

  • Gegenwartsliteratur,  Rezensionen

    Karin Baldvinsson – Das Versprechen der Islandschwestern

    "Das Versprechen der Islandschwestern" ist ein Roman, dessen Inhaltsangabe mein Interesse sofort entfacht hat. Das Cover wirkt sehr rauh und sehnsuchtsvoll, was sich unglaublich gut mit dem Setting deckt. Und das ist auch das Geheimnis dieses Romans. Island, in seiner ganzen Pracht. Rauh, melancholisch und auch irgendwie aufregend und wild. Bei den Beschreibungen die immer wieder einfließen, hat man das Gefühl direkt den Wind auf der Haut zu spüren. Oh ja, ich freute mich auf die Geschichte von Margarete und Helga. Zwei Schwestern die einst nach Island gingen und deren Herzen gebrochen wurde. Jahre später, sehr viele Jahre später macht sich Pia mit ihrer Großmutter Greta auf den Weg zum…

  • Gegenwartsliteratur,  Liebesroman,  Rezensionen

    Kate Dakota – Eine Liebe in Manhattan

    Lange habe ich nichts mehr von Kate Dakota gelesen, aber nun wurde es endlich mal wieder Zeit. Ich liebe einfach ihre Art zu schreiben. Leicht, fluffig, aber doch mit einer ordentlich Portion Dramatik und Ernsthaftigkeit verknüpft. Vom Titel her wirkt ihr neuer Roman sehr leicht und spritzig. Bis zu einem gewissen Grad ist er das auch und doch steckt so viel mehr dahinter, als man vermuten wurde. Emma spielt in diesem Roman eine ganz besonders große Rolle. Kein Mädchen mit Modelmaßen und gerade dieser Umstand hat mir enorm gut gefallen.

  • Gegenwartsliteratur,  Rezensionen

    Tara Isabella Burton – So schöne Lügen

    "So schöne Lügen" ist ein Werk, daß die Lager wohl in zwei Teile spalten wird. Entweder man liebt es oder man kann damit nichts anfangen. Definitiv ist dieses Werk sehr ungewöhnlich und obwohl ich anfangs etwas Probleme mit der Perspektive hatte, so hab ich mich auch schnell daran gewöhnt. Und klar ist, es passt einfach perfekt so ,wie es ist. Es verstärkt die Unnahbarkeit, die Kälte und so hat man die Möglichkeit etwas Raum zwischen Louise und sich selbst zu schaffen. Die Sichtweise erfolgt hier von Louise , jedoch aus der Perspektive der dritten Person. Was die Frage verstärkt, wer Louise überhaupt ist.

  • Gegenwartsliteratur,  Rezensionen

    Nell Leyshon – Der Wald

    Mich hat "Die Farbe von Milch" vor einiger Zeit so unendlich überrascht und wahnsinnig berührt, das ich unbedingt auch ihr neues Werk lesen musste. Ich war besonders darauf gespannt, mit welcher Thematik Nell Leyshon sich diesmal auseinandersetzen würde. Ich kam auch ohne Probleme sehr gut ins Geschehen rein. Hierbei wurde das Buch in drei Teile gegliedert und spielt auf verschiedenen Zeitebenen. Was mir persönlich etwas Probleme bereitete, das dies nicht richtig gekennzeichnet war. Tatsächlich wurde es mir nur bewusst , weil die Charaktere unterschiedliche Namen in der jeweiligen Zeit trugen. Da hätte ich mir eine deutliche Abgrenzung gewünscht.

  • Gegenwartsliteratur,  Psychothriller,  Rezensionen

    Camilla Läckberg – Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem

    Auf Camilla Läckbergs "Golden Cage" hab ich mich total gefreut, was vor allem an dem Klappentext lag, der total in mein Beuteschema passte. Ich hatte schon im Vorfeld meine Vorstellungen, bekam jedoch letztendlich etwas völlig anderes, als ich erwartet hatte. Deswegen empfehle ich wirklich, den Klappentext nicht zu lesen und sich einfach blind auf das Buch einzulassen.

  • Fantasy,  Gegenwartsliteratur,  Rezensionen

    Bradley Beaulieu – Der Zorn der Asirim (Die Legenden der Bernsteinstadt 2)

    Bereits der erste Band dieser Reihe hat mich ohne Frage komplett überrascht und vollkommen begeistert, was vor allem an Ceda lag und dem sehr atmosphärischen Setting, das uns hier geboten wird. Auch hier punktet der Autor wieder mit malerischen Beschreibungen, so daß man sich der Wüste wirklich nah fühlt. Bradley Beaulieu versteht es völlig zu fesseln und abtauchen zu lassen. Diese Welt, wie wir sie erleben an der Seite vom Ceda ist durchzogen von Machtkämpfen, Blut, Qual und Zerrissenheit.

  • Gegenwartsliteratur,  Liebesroman,  Rezensionen

    T.M. Frazier – Wild Hearts. Kein Blick zurück (OUTSKIRTS 1)

    Die Autorin ist mir bereits durch die KING Reihe bekannt, die ich abgöttisch liebe und deshalb hab ich mich auch wahnsinnig auf ihr neues Werk gefreut. Holy Shit, drückt alles aus, was ich diesem Werk gegenüber empfinde. Was ich Outskirts gegenüber empfinde. Outskirts ist nicht einfach nur ein Ort. Es ist ein Ort zum ankommen, zum loslassen. Wo sich Wut, Trauer, Liebe und Freundschaft die Hand geben. Es ist ein Ort der Geschichten schreibt. Wo Verbindungen fürs Leben entstehen oder aber zerbrechen. Dieser Ort hat mich völlig elektrisiert, nach Luft schnappen lassen und ich wollte einfach nicht mehr fort von da. So viele Bilder im Kopf, so viele Eindrücke. Es…

  • Gegenwartsliteratur,  Rezensionen,  Thriller

    Simone Dark – Kaltes Weiß. Thriller aus Südtirol

    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Die Story ist definitiv anders. Tiefer, trauriger. Als Thriller ist es ausgezeichnet. Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht. Aber für mich war der Thrillanteil doch etwas zu wenig. Die gesamte Story rund um Ferdinand hat mich jedoch absolut mitgerissen und positiv überrascht. Es ist verdammt eindringlich, tragisch und dramatisch zugleich. Ferdinand ist nicht wie andere. Er ist speziell, einfach anders als seine Altersgenossen. Verschlossener, geheimnisvoller, unschuldiger. Seine Persönlichkeit zu ergründen, macht einen Teil der Story aus und löst einiges an Beklemmung aus.

  • Gegenwartsliteratur,  Jugendbuch,  Liebesroman,  Rezensionen

    Julia K. Stein – Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons

    Was gibt es besseres als ein Sommer in den Hamptons? Richtig, nichts. Denn diese locker flockige Liebesgeschichte von Julia K. Stein, ist genau richtig an solch kalten Tagen. Hach, ich weiß gar nicht, was ich sagen, geschweige denn wo ich anfangen soll. Die Autorin hat mich sofort mit der zauberhaften Atmosphäre verzaubert. Bereits bei ihren letzten Romanen, hab ich ihren Schreibstil schätzen gelernt. Lebendig, leicht und sehr bildhaft. Schon bei den ersten Zeilen wanderten meine Mundwinkel nach oben, weil ich so begeistert von Emma und Jen war. Jen geht gern mal mit dem Kopf durch die Wand. Notfalls mit Gewalt. Sie hat mich mit ihrer explosiven Art unglaublich oft zum…