Rezension: Veit Etzold – Todeswächter

Seitenanzahl: 448
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (15. August 2014)
ISBN-10:  3404169913
ISBN-13:  978-3404169917
Ebook: 8,49€
Taschenbuch: 9,99€
Audio-CD: 16,99€
erhältlich bei: amazon

Quelle: amazon

Veit Etzold hat hier einen sehr spannenden, tiefgründigen und aufrüttelnden Thriller geschaffen.
Wer ihn nicht liest, verpasst was.

Der Autor:
Wollen sie mehr über den Autor erfahren, dann besuchen sie folgende Seiten.
Website: Veit Etzold
Facebook: Veit Etzold

Kurzbeschreibung:
Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor
dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer
Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine
Verbindung – außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach
ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die
Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige
Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei
seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten
sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere
Mörder am Werk?

Aufbau und Handlung:
Diesmal hat es Clara Vidalis mit einem besonders intelligenten und tiefgründigen Serienmörder zutun.
Leichen werden gefunden auf deren Zunge eine antike Münze zu finden ist. Von jedem ist ein naher Angehöriger verschwunden.
Alles spricht für einen Serienmörder.
Clara gerät unter Druck.
Wird sie den Serienmörder stoppen können.

Der 3.Teil aus der Reihe um Clara Vidalis hat mich tief- und nachhaltig beeindruckt.
Im Vordergrund stehen die Ermittlungen. Wir erfahren etwas über verschiedene  Vorgehensweisen und warum gerade diese Tat begangen wird.
Diesen Aspekt, der sehr detailliert beschrieben wird, habe ich voller Interesse verfolgt. Es war für mich erstaunlich, was man da alles erfahren kann und wie das Grauen Einzug hält.
Aber es ist nicht nur die Art der Taten.
Ich hab mich selbst dabei ertappt, wie ich über das Leben nachgedacht habe.
Und was wir uns eigentlich tagtäglich antun.
Wählen wir da immer den richtigen Weg?
Genauso stellte sich bei mir die Frage: Was ist Gerechtigkeit?
Ich habe selbst schon oft erlebt, daß nicht der Täter  seine Schuld beweisen muss, sondern das Opfer seine Unschuld. Und das betrifft sämtliche Lebenslagen.
Man kann es nicht auf eine Sache beziehen, man darf es nicht.
Unseren Täter hier, fand ich sehr gut gewählt. Er hat Tiefe und ist überaus intelligent.
Zwar wissen wir schon sehr zeitig, wer der Täter ist, aber wir können ihn bis zum Schluss nicht mit einem Namen benennen.
Dieser Aspekt hat mich jetzt auch nicht gestört, dafür fand ich das ganze drumherum sehr gut in Szene gesetzt.
Es geht nicht in erster Linie das wir wissen, wer der Täter ist. Sondern es geht um das Verstehen.
Ich fand es sehr gut rübergebracht. Hat mir sehr gut gefallen.
Veit Etzold schafft es uns sehr gekonnt beide Seiten darzustellen. Er erklärt uns warum das alles geschieht. Und öffnet uns die Augen.
Ich persönlich empfinde dieses Buch als sehr tiefgründig und aufrüttelnd.
Auch die Darstellung der Sichtweisen empfand ich als sehr gut in Szene gesetzt.
Aufgrund diesen Aspektes können wir uns sehr gut in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen. Wir spüren seine Gefühle und Emotionen. Wir verstehen und erfahren viel mehr über die Menschen als uns im ersten Moment klar ist.
Clara fand ich , war nicht sehr in der Vordergrund gedrängt, sie war Teil eines Ganzen und diese Teamarbeit hat mir sehr gut gefallen.
Für mich macht die Ermittlungsarbeit das Buch aus. Es war sehr gekonnt in Szene gesetzt.
Aufgrund der verschiedenen Perspektiven empfand ich alles als reines Kopfkino, das Grauen hielt bei mir Einzug, ich hab geweint, gezittert und hab so manches Mal geflucht und wär manchmal am liebsten schreiend aufgesprungen.
Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt, aufgrund der kurzen Kapitel war ich wirklich total schnell durch. Es ließ sich auch wirklich sehr flüssig lesen.
Einzig der Schluss hat mir nicht so gut gefallen. Da war ich ein klein bisschen enttäuscht.
Aber ansonsten, super.
Ich vegebe 5 von 5 Sternen.
Das Cover und der Titel des Buches gefällt mir auch sehr gut, es spiegelt genau die Seele des Buches wieder.
Ein Buch das man auf keinen Fall Fall verpassen sollte.
Es ist schon jetzt mein Lesehighligt des Monats.

Meine Meinung:
Der beste Teil der Clara Vidalis Reihe den Veit Etzold je geschrieben hat.
Hier erfahren wir alles, auch über Clara selbst wird uns einiges klar.
Ich kann es nur so sagen, ihre Gedanken wwaren auch meine Gedanken.
Allerdings ist dieses Buch nichts für zartbesaitete Nerven.
Das Grauen hält mehr als einmal Einzug und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir bekommen direkt alles vor Augen geführt und damit meine ich es im bildlichen Sinne.
Das Buch ist nicht nur etwas für Clara Vidalis Fans.
Wer Veit Etzold noch nicht kennt, der wird ihm spätestens  jetzt voller Interesse folgen.

Ich bedanke mich vielmals bei BloggdeinBuch und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.


Schauen sie auch bei der Hompage von Bastei Lübbe rein, da gibt es Spannendes zu entdecken.

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